Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie ist die Verbindung der Homöopathie mit der Akupunktur. Es werden dabei homöopathische Medikamente in entsprechende Akupunkturpunkte gespritzt, wobei das Homöopathikum und der Akupunkturpunkt in ihrer Wirkung auf den Körper übereinstimmen müssen.

Je nach Indikation werden spezielle homöopathische Mittel in auserwählte Akupunkturpunkte mit einer feinen Spritzennadel appliziert. Der Vorteil gegenüber der klassischen Akupunktur ist, daß hierbei nicht nur die Energie der Meridiane durch die Nadel aktiviert und zum Fließen gebracht wird, sondern durch Wirkung der Homöopathie ein Synergismus erzeugt wird, der die Heilkraft steigert.

Das durch die Injektion entstandene Depot wirkt bis zu 12 Stunden. Der mechanische Reiz wirkt dabei länger als bei der klassischen Nadelung, wo die Nadeln nur ca. 20 Minuten im Körper verweilen.

Bei der Behandlung von Allergien, insbesondere bei Heuschnupfen und allergischem Asthma, wenden wir die Homöosiniatrie in Kombination mit der Eigenbluttherapie an, um die Wirkung durch Synergie noch weiter zu verstärken. Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine klassische naturheilkundliche Reiztherapie.

Bei der Homöosiniatrie wird je nach Art der Allergie ein dazu passendes homöopathisches Präparat (ca. 1,1 ml) in zwei individuell ausgewählte Akupunktupunkte (z.B. Di 11) unter die Haut gespritzt. Zusätzlich kann eine klassische Eigenblutbehandlung durchgeführt werden. Dabei wird eine kleine Menge venösen Blutes (1-2 ml) aus der Armvene entnommen und anschließend wie bei einer Impfung in den linken oder rechten Oberarmmuskel injiziert.

Diese beiden Behandlungen werden anfangs 2 – 3 mal in der Woche durchgeführt. Wenn die Allergie nachlässt wird die Häufigkeit der Behandlung auf 1 – 2 mal in der Woche reduziert.

Die Behandlung wird üblicherweise über einen Zeitrum von 4 – 6 Wochen durchgeführt.